Viele Handybesitzer haben schon das eine oder andere Mal tatenlos zusehen müssen wie das eigene Mobiltelefon Bekanntschaft mit dem Element Wasser machte. Natürlich gibt es bereits Möglichkeiten Smartphones und Co. mehr oder weniger gut vor dem Eindringen von Wasser zu schützen, jedoch können auch diese nicht alle Schäden verhindern.
Vor kurzem hat das US-Unternehmen HzO jedoch eine neuartige Technologie vorgestellt, mit der Handys vollkommen vor Feuchtigkeit geschützt sind. Nanoversiegelung nennt sich das Prinzip, bei dem die Geräte von innen versiegelt werden, das den Schutz erhöht.
Dank der Beschichtung sollen die Geräte auch einen Tauchgang überleben. Die Technologie lässt sich auf allen beliebigen Oberflächen anwenden, so dass sie die Hersteller auch in Sachen Design nicht einschränkt. Eine spannende Lösung, von der allerdings leider noch nicht ganz klar ist, wann sie zum Einsatz kommen wird. Nur Hersteller können sie lizenzieren, wobei dies bei dieser revolutionären Idee wohl nicht lange auf sich warten lassen sollte…
Ja, es gibt offenbar wirklich eine App für alles. Wissenschaftler der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo haben nun eine App für Smartphones entwickelt, mit der man Falschgeld erkennen kann. Eine normale Kamera am Gerät reiche dafür aus.
Durch Bildverarbeitung und Mustererkennung werde laut den Forschern die Banknote als echt oder falsch bewertet. Dies funktioniere genau und könne zum Beispiel auch an Geldautomaten oder von der Zentralbank bei der Sortierung des Gelds eingesetzt werden.
Einen weiteren Einsatzbereich für die App sehen die Wissenschaftler als Hilfe für Sehbehinderte Menschen. Es soll mit der technischen Spielerei sogar möglich sein Falschgeld von anderen Währungen zu erkennen. Na, wenn das mal ausnahmsweise nicht nützlich sein könnte! Zusammen mit einem Partner soll die App bereits in der nächsten Zeit auf den Markt kommen. Wir sind gespannt!
Handys werden seit Jahren immer günstiger und orientieren sich damit an dem Markt der Handytarife. Doch nicht nur beim Preis zeigt sich ein deutlicher Wandel, sondern auch bei der Technik. So werden die Geräte technisch immer ausgefeilter und gewinnen an Größe. Die technische Ausstattung sorgt natürlich auch für höhere Preise. Doch gerade die Verbraucher, die auf sämtliche moderne Technik verzichten können, bekommen Handys ohne Vertrag bereits zum unschlagbar günstigen Preis. Eines der billigsten Angebote kommt dabei aktuell aus Großbritannien. Das Unternehmen The Carphone Warehouse offeriert das Alacatel OT 209 aktuell zum günstigen Preis von gerade einmal 99 Pennies. Dies entspricht einem Kaufpreis von etwas mehr als einem Euro. Doch das günstige Angebot hat einen Hacken. Auch wenn der Anbieter auf einen Vertrag verzichtet, ist das Gerät an die SIM-Karte eines Anbieters gebunden. Dadurch ist es für Kunden in Deutschland weniger geeignet, da sie mit hohen Roaming-Kosten rechnen müssen.
Doch auch in Deutschland lassen sich Handys bereits zu aktuellen Tiefpreisen erstehen. Die Spanne liegt dabei für die Geräte ohne Vertrag zwischen 18 und 65 Euro. Für circa 18 Euro ist im deutschen Handel zum Beispiel das LG Electronics KP100 zu haben. Nutzer dürfen für den Preis jedoch nicht zu viel erwarten. So wurde das Design des Gerätes sehr schlicht gehalten. Auch diejenigen, die nach einer Kamera suchen, werden enttäuscht sein. LG hat bei diesem Handy bewusst auf sämtliche Sonderfunktionen verzichtet. Allerdings gestaltet sich die Menüführung sehr einfach, sodass das Gerät durchaus als Einsteigerhandy geeignet ist.
In Sachen Smartphones war es um das japanische Unternehmen in den letzten Jahren eher still. Nun kehrt Panasonic mit zwei neuen Handy-Modellen auf den Markt zurück und konzentriert sich dabei auf eine Nische. Die beiden Modelle KX-TU301 und das KX-TU311 sind nämlich speziell für Senioren gedacht.
Die Tasten sind besonders groß gehalten und gut beleuchtet. Zudem soll die Bedienung so einfach und klar wie möglich sein. Neben einer LED-Taschenlampe gibt es eine Notruftaste und eine Sprachfunktion, die die gewählte Rufnummer auf Wunsch auch ansagt. Headset-Anschluss und Freisprechanlage sind ebenfalls ein Bestandteil.
Zudem wurde besonders darauf geachtet, dass Träger von Hörgeräten keine Probleme mit den neuen Geräten von Panasonic haben. Weder Brummen noch Rückkopplungen sollen durch die Handys erzeugt werden. Zu haben ist das KX-TU301 für 79,90 Euro und das KX-TU311 für 99,90 Euro, wobei sich inzwischen auf dem Markt auch durchaus günstigere Angebote finden.
Wenn es nach Apple geht, sollen sich die Hersteller nach und nach von den alten SIM-Karten verabschieden und dabei auf neue Industriestandards setzen. Dies berichtet aktuell zumindest die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach hat Apple einen neuen Standard bei ETSI (European Telecommunications Standards Institute) eingereicht.
Die neuen SIM-Karten sollen sehr klein sein, noch kleiner als die micro-SIM, die man bereits im iPad und dem iPhone 4 findet. Damit wäre es nun auch möglich noch flachere Geräte zu entwickeln, denn mit den kleineren SIM-Karten würde auch der SIM-Reader schrumpfen.
Einige Hersteller haben sich zu diesen Plänen von Apple schon positiv geäußert und begrüßen diesen Schritt. Weder Apple selbst noch ETSI haben sich jedoch bisher zu den Berichten geäußert, doch das muss ja bekanntermaßen nichts heißen…