Können Refillpartronen mit Original Druckerpatronen mithalten?
Grundsätzlich steht man vor der Wahl, Patronen selber nachzufüllen oder diese an einer Drucker-Tankstelle befüllen zu lassen. Wer eine ruhige Hand hat und etwas geschickt ist, kann seine Patronen bedenkenlos selber befüllen. Dabei ist das Risiko allerdings groß, Kleidung, Finger oder den Tisch mit Tintenflecken zu verschmutzen. Nachfülltinte und dazugehörige Instrumente gibt es mittlerweile überall. Auf eines muss beim Nachfüllen allerdings geachtet werden, denn damit der Speicherschwamm der Patrone nicht eintrocknet, darf die zu befüllende Patrone nicht leer gedruckt werden. Ein solches Nachfüllset kostet beispielsweise für schwarze Tinte zwölf bis fünfzehn Euro und reichen für circa zehnmal nachfüllen. Stellt man diese günstigen Tintenpatrone den Originalpatronen gegenüber, erreicht man eine Ersparnis von hundert Euro und mehr im Jahr.
Wer sich beim Nachfüllen nicht selber die Finger schmutzig machen will, bringt seine fast leeren Patronen zum neuen befüllen in die Drucker-Tankstelle. Im Vergleich zum Neukauf lassen sich hierbei circa fünfzig Prozent Kosten sparen. Dabei geben Kunden die leeren Patronen einfach in solch einer Tankstelle ab und erhalten diese gefüllt wieder zurück. Das Nachfüllen an einer Patronen-Tankstelle hat zudem den Vorteil, dass die Patronen auf Betriebsfähigkeit getestet werden.
Viele solcher Tankstellen bieten auch bereits nachgefüllte Patronen zu einem günstigen Preis an. Ein weiterer Vorteil besteht auch darin, dass Tankstellen eine Garantie auf ihre befüllten Patronen geben. Bei Epson-Patronen lässt sich mit einem speziellen Gerät, das für um die zwanzig Euro erhältlich ist, eine Neucodierung durchführen. Mit Refillpatronen tut man nicht nur dem eigenen Geldbeutel etwas gutes, sondern auch der Umwelt.

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