Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Technik’

Neuartige Armbanduhren aus Japan erobern den Markt

28. Januar 2012 Keine Kommentare
N0 Photoshop 235x300 Neuartige Armbanduhren aus Japan erobern den Markt

cc by flickr/ N0 Photoshop

Wodurch unterscheiden sich die neuen Citizen Eco-Drive Uhren (derzeit im Versandhaus erhältlich) von anderen Uhren?

Die neuen Citizen Eco-Drive Uhren sind in der Lage sowohl Kunstlicht als auch Sonnenlicht zur Energiegewinnung einzusetzen. Um das zu erreichen ist das Zifferblatt lichtdurchlässig. Unter dem Zifferblatt liegt eine hoch sensible Lichtzelle, die das Licht in Energie umwandelt. Die so gewonnene Energie wird zuerst zum Betrieb des Quarzwerks der Uhr verwendet. Überschüssige Energie wird in einen Akku, auch Sekundärbatterie genannt, eingespeist.
Um den Batteriewechsel überflüssig zu machen setzt Citizen als Sekundärbatterie einen Akku aus Titian-Lithium-Oxid, der eine längere Haltbarkeit hat und höhere Ladezyklen verträt, ein.

Der Akku versorgt die Uhr bei Dunkelheit mit Strom. Je nach Modell und Größe der Uhr erreicht Citizen so eine Gangreserve von bis zu 8,5 Jahren bei Funkuhren und 5 Jahren bei allen anderen Uhren. Tests bei Citizen haben gezeigt, dass die Sekundärbatterie in 10 Jahren 20 % ihrer Kapazität verliert. Dies soll die Funktion der Uhr aber in keiner Weise beeinträchtigen.

Sollten die Energiereserven der Uhr zu Ende gehen, so zeigt sich das indem der Sekundenzeiger im 2-Sekundentakt springt. In diesem Fall hilft es die Uhr wieder dem Licht auszusetzen, damit sie wieder mit Strom versorgt wird.
Bleibt eine Eco-Drive Uhr stehen, muss die Uhr nur Licht ausgesetzt werden und nach spätestens einer Minute läuft die Uhr wieder. Einige Modelle verfügen über eine Quickstart-Funktion, die den Wiederanlauf der Uhr in 10 Sekunden vollzieht.

Um die Lebensdauer der Sekundärbatterie und damit der Uhr zu verlängern, haben die Eco-Drive Modelle eine Power-Save Funktion, bei der zum Beispiel der Sekundenzeiger angehalten wird. Die Energieeinsparung beträgt dann bis zu 70%.

App: Mit dem Smartphone Falschgeld erkennen

26. Januar 2012 Keine Kommentare
Geld by flickr Eric Caballero App: Mit dem Smartphone Falschgeld erkennen

cc by flickr/ Eric Caballero

Ja, es gibt offenbar wirklich eine App für alles. Wissenschaftler der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo haben nun eine App für Smartphones entwickelt, mit der man Falschgeld erkennen kann. Eine normale Kamera am Gerät reiche dafür aus.

Durch Bildverarbeitung und Mustererkennung werde laut den Forschern die Banknote als echt oder falsch bewertet. Dies funktioniere genau und könne zum Beispiel auch an Geldautomaten oder von der Zentralbank bei der Sortierung des Gelds eingesetzt werden.

Einen weiteren Einsatzbereich für die App sehen die Wissenschaftler als Hilfe für Sehbehinderte Menschen. Es soll mit der technischen Spielerei sogar möglich sein Falschgeld von anderen Währungen zu erkennen. Na, wenn das mal ausnahmsweise nicht nützlich sein könnte! Zusammen mit einem Partner soll die App bereits in der nächsten Zeit auf den Markt kommen. Wir sind gespannt!

Treppenlifte – Ratgeber

13. Januar 2012 Keine Kommentare

treppenlift 298x300 Treppenlifte   Ratgeber

Treppenlift - flickr/jingdianjiaju

Was man beim Kauf beachten sollte, welches Modell wirklich zu den eigenen Bedürfnissen passt und wie man bei der großen Auswahl auf dem Markt nicht die Übersicht verliert. Vielen von uns begegnen im Alltag Treppen, sodass es die ein oder andere Stufe zu erklimmen gilt, oft auch oder gerade in den eigenen vier Wänden. Was in jungen Jahren zunächst lediglich ein wenig lästig erscheinen mag, kann im betagten Alter zu einer wahren Hürde werden.

Doch auch in solchen Fällen, muss nicht auf die gewohnte Mobilität verzichten, der Markt bietet eine Vielzahl an Hilfsmitteln, die den häuslichen Alltag mit Treppen erleichtern sollen, darunter sogenannte Treppenlifte. Angesichts der Vielzahl an Modellen und Anbietern, sollten vor einem Kauf Informationen eingeholt werden.
Es wird zwischen Sitzliften, Plattform-bzw. Stehliften, Hubliften sowie Treppenraupen differenziert. Sie berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse des Nutzers. Hier eine kleine Übersicht:
Der Sitzlift ist mit einem Sessel ausgestattet, welcher es erlaubt Treppen, sogar Enge Wendeltreppen, zu bewältigen. Seine Montage ist unkompliziert, da sie keinen weiteren Umbau erforderlich macht.

Der Plattformlift eignet sich besonders gut für Rollstuhlfahrer, da er keinen Sessel hat, sondern über eine auklappbare Plattform verfügt.
Der Rollstuhlfahrer fährt auf diese lediglich auf, ansonsten ähnelt der Plattformlift dem Sitzlift in Funktion und Eigenschaften.

Der Hublift erfüllt denselben Zweck wie die bereits vorgestellten Lifte, ist jedoch sowohl für Außen- als auch Innenbereiche geeignet. Er hilft dabei Höhenunterschiede auszugleichen und eignet sich ebenso für Rollstuhlfahrer, aufgrund seiner Tragkraft von 300 Kilogramm und seiner befahrbaren Rampe. Auch hier gestaltet sich die Montage unkompliziert.

Die Treppenraupe besitzt Gummilaufbänder und ermöglicht somit ein rutschfreies Treppensteigen für Rollstuhlfahrer. Sie wird von der Krankenkasse zur Verfügung gestellt und ist durch leichtes demontieren platzsparend. Natürlich sollte auch vor dem Kauf auch der geeignete Hersteller gefunden werden, denn nicht jeder Anbieter ist seriös. Leider passiert zuweilen, dass die Situation beschränkter Mobilität der Kunden von schwarzen Schafen ausgenutzt wird.

Die Kosten einer Anschaffung lassen sich pauschal nicht vorhersagen, das sie von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, wie Form und Beschaffenheit der Treppe, Art des Treppenlifts etc. Der Neupreis kann jedoch zwischen 4000 und 15.000 Euro liegen.

Forscher arbeiten an Analysegerät für Äpfel im Supermarkt

5. Januar 2012 Keine Kommentare
Äpfel by geograph Hugh Chevallier Forscher arbeiten an Analysegerät für Äpfel im Supermarkt

cc by geograph/ Hugh Chevallier

Der Apfel gehört zum Lieblingsobst der Deutschen. Jedoch kennen alle Konsumenten im Supermarkt das Problem, dass man den Äpfeln meist nicht auf Anhieb ihren Geschmack ansieht. Meist finden sich auch unter den Sorten, die zum Beispiel als leicht säuerlich beschrieben werden, auch Früchte, die dann zuhause eher mehlig schmecken. Kurzum, der Konsument weiß beim Kauf nie so genau, ob auch der Apfel im Warenkorb landet, den man am liebsten mag.

Wäre ja gelacht, wenn nicht auch hier inzwischen jemand an einer technischen Lösung tüfteln würde. So berichtete vor kurzem „Welt Online“, dass Forscher der Hochschule Osnabrück an einem Analysegerät arbeiten, das den Geschmack von Äpfeln für den Konsumenten bestimmen soll. Das Wichtigste: Die Früchte bleiben dabei ganz.

Zum ersten Mal zielt ein Forschungsprojekt damit darauf ab, neben den physikalischen und chemischen Eigenschaften auch die sensorischen Eindrücke zu beschreiben und all diese Daten zu kombinieren. Noch steckt das Ganze in den Kinderschuhen und es werden zum Beispiel Konsumenten in einer großen Testreihe gebeten Äpfel zu beschreiben, am Ende könnte jedoch ein Scanner herauskommen, den wir in Zukunft im Supermarkt an die Äpfel halten könnten. Die gelieferten Werte geben dann direkt vor Ort Auskunft darüber, wie der jeweilige Apfel schmeckt.

Kickstarter: Tastatur aus Glas

28. Dezember 2011 Keine Kommentare

Wohl jeder kennt das Problem, dass Tastaturen leider schnell dreckig werden. Da fallen Brösel zwischen die Tasten und verschwinden darin. Staub ergänzt das Ganze und wenn man dann noch fettige Finger hat, muss man spätestens dann mühsam die ganze Tastatur auseinanderbauen um sie gründlich zu reinigen.

Diesem Problem hat sich Jason Giddings zusammen mit dem Projekt Kickstarter angenommen und vor kurzem die Konzeptstudie einer Kombination aus Tastatur und Maus vorgestellt, die komplett aus Glas ist. Somit sieht der Prototyp nicht nur futuristisch aus, sondern ist auch extrem leicht zu reinigen. Das Tasten-Basteln würde damit der Vergangenheit angehören.

Dabei wird eine Technologie verwendet, die man normalerweise benutzt um Fingerabdrücke zu erfassen. Eine Kamera leitet das Signal der Finger an den PC weiter. Momentan handelt es sich noch um einen Prototyp, der noch einiges an Entwicklung braucht um serienmäßig in den Handel zu kommen. Ist es bald soweit könnte man zu Beginn mit einem Preis von rund 350 Dollar rechnen.