Neuartige Armbanduhren aus Japan erobern den Markt

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Wodurch unterscheiden sich die neuen Citizen Eco-Drive Uhren (derzeit im Versandhaus erhältlich) von anderen Uhren?
Die neuen Citizen Eco-Drive Uhren sind in der Lage sowohl Kunstlicht als auch Sonnenlicht zur Energiegewinnung einzusetzen. Um das zu erreichen ist das Zifferblatt lichtdurchlässig. Unter dem Zifferblatt liegt eine hoch sensible Lichtzelle, die das Licht in Energie umwandelt. Die so gewonnene Energie wird zuerst zum Betrieb des Quarzwerks der Uhr verwendet. Überschüssige Energie wird in einen Akku, auch Sekundärbatterie genannt, eingespeist.
Um den Batteriewechsel überflüssig zu machen setzt Citizen als Sekundärbatterie einen Akku aus Titian-Lithium-Oxid, der eine längere Haltbarkeit hat und höhere Ladezyklen verträt, ein.
Der Akku versorgt die Uhr bei Dunkelheit mit Strom. Je nach Modell und Größe der Uhr erreicht Citizen so eine Gangreserve von bis zu 8,5 Jahren bei Funkuhren und 5 Jahren bei allen anderen Uhren. Tests bei Citizen haben gezeigt, dass die Sekundärbatterie in 10 Jahren 20 % ihrer Kapazität verliert. Dies soll die Funktion der Uhr aber in keiner Weise beeinträchtigen.
Sollten die Energiereserven der Uhr zu Ende gehen, so zeigt sich das indem der Sekundenzeiger im 2-Sekundentakt springt. In diesem Fall hilft es die Uhr wieder dem Licht auszusetzen, damit sie wieder mit Strom versorgt wird.
Bleibt eine Eco-Drive Uhr stehen, muss die Uhr nur Licht ausgesetzt werden und nach spätestens einer Minute läuft die Uhr wieder. Einige Modelle verfügen über eine Quickstart-Funktion, die den Wiederanlauf der Uhr in 10 Sekunden vollzieht.
Um die Lebensdauer der Sekundärbatterie und damit der Uhr zu verlängern, haben die Eco-Drive Modelle eine Power-Save Funktion, bei der zum Beispiel der Sekundenzeiger angehalten wird. Die Energieeinsparung beträgt dann bis zu 70%.



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