Solarkleidung übernimmt Handyaufladung

Solarjacke
Die Solarkleidung für das Handy geht mit einer Neuentwicklung einher, an der maßgeblich das ISE beteiligt war. Für die Kleidung kommen ursprüngliche Silizium-Solarzellen nicht in Frage, da sie mit einem erheblichen Nachteil einhergehen. Im Rahmen der Neuentwicklung gelang es den Forschern biegsame organische Solarzellen zu schaffen. Sie sind auf dünnen Folien aufgebracht und eignen sich demnach hervorragend für die Verarbeitung in der Handykleidung.
Bislang hat die innovative Solarjacke die Marktreife jedoch nicht erreicht. Bis zu dieser wird wohl auch noch einige Zeit vergehen. Bei den Solar-Textilien müssen von Seiten der Wissenschaftler und Unternehmen zahlreiche technische Herausforderungen bewältigt werden. Ein Problem ist dabei sicherlich die Reinigung in der Waschmaschine. Solarzellen sind bislang noch nicht für einen Vollwaschgang bei 60 Grad ausgelegt.
Die Wissenschaftler von Freiburg haben mit Blick auf die organische Solarzelle jedoch an einen anderen Abnehmerkreis gedacht. Demnach soll die junge Technologie künftig vordergründig einen Beitrag zur Energieversorgung leisten können. Die organischen Solarfolien könnten demnach in sehr unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Denkbar wäre eine Anwendung bei Markisen und Gebäudefassaden.
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